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EMS Beckenbodentraining bei SWON in Pforzheim

EMS Beckenbodentraining in PforzheimEin Muskel, den man vergisst, bis er fehlt.

Während du angezogen auf einem Stuhl sitzt, lassen elektromagnetische Impulse deinen Beckenboden arbeiten. Gemacht ist das für Frauen und Männer, die diesen Muskel wiederfinden und kräftigen wollen, zusätzlich zu dem, was sie selbst trainieren.

Dauer
30 Min.
Preis
ab 65 €
Danach
direkt weiter

Du bleibst angezogen, und dein Muskel arbeitet trotzdem.

Beckenbodenstuhl für das EMS Beckenbodentraining im SWON Studio in Pforzheim

Was in deinem Beckenboden passiert

Der Muskel, an den du erst denkst, wenn er nachlässt.

Viele, die zu uns kommen, erzählen von Momenten wie dem Trampolin mit den Kindern, einem Lachen, bis die Tränen kommen, oder der gewohnten Laufrunde, die sich seit der Geburt anders anfühlt. Oft kommt dabei ein halber Satz Entschuldigung vorweg, und den kannst du dir bei uns sparen.

Der Beckenboden ist Muskulatur wie jede andere, er arbeitet nur im Verborgenen. Auf dem Beckenbodenstuhl lässt ein elektromagnetisches Feld ihn arbeiten, immer wieder, in einem Takt, den du willentlich nicht halten könntest. Du sitzt dabei vollständig bekleidet, im Intimbereich gibt es keinen direkten Kontakt zur Haut, und anspannen musst du selbst nichts.

Deine Übungen zu Hause bleiben deine Aufgabe, aber sie gehen leichter, wenn du weißt, wo der Muskel sitzt.

Woran du merkst, dass er wieder mitarbeitet

  • Du findest den Muskel wiederBevor es um Kraft geht, musst du den Muskel ansteuern können, und nach den ersten Terminen weißt du, wo dein Beckenboden sitzt, und spannst ihn auch ohne Stuhl bewusst an.
  • Deine Übung zu Hause klapptWenn Beckenbodenübungen nicht klappen, liegt das selten am Willen, meistens findet man den Muskel einfach nicht. Auf dem Stuhl spürst du, wo er sitzt, und mit deiner Übung hältst du ihn in Form.
  • Husten, Niesen, LachenIn genau diesen Momenten hält dein Beckenboden von unten gegen. Auf dem Stuhl arbeitet dieselbe Muskulatur.
  • Mehr Halt in der KörpermitteDer Beckenboden gehört zur tiefen Rumpfmuskulatur. Wird er kräftiger, trägt die ganze Mitte stabiler mit.
  • Du sitzt aufrechterViele merken es zuerst an der Haltung, am Schreibtisch oder an der Kasse, lange bevor ihnen ein besonderer Moment auffällt.

Was davon du merkst und wann, können wir dir nicht versprechen, weil ein Muskel auf Wiederholung reagiert und sich an keinen Zeitplan hält. Was schon zur Beschwerde geworden ist, gehört zuerst zur Ärztin oder zum Arzt.

Genauer erklärt

Wo dein Beckenboden sitzt und was er tut

Der Beckenboden ist eine Platte aus mehreren Lagen Muskeln und Bindegewebe. Sie spannt sich unten im Becken auf, zwischen dem Schambein vorn, dem Steißbein hinten und den beiden Sitzbeinhöckern an den Seiten. Den größten Teil bildet ein Muskel mit dem Namen Levator ani.

Er trägt die Organe im Becken von unten: die Blase, den Darm und bei Frauen die Gebärmutter. Er umschließt die Stellen, an denen Harnröhre und Enddarm, bei Frauen auch die Scheide, durch ihn hindurchtreten, und hilft, sie geschlossen zu halten.

Und er arbeitet nie allein. Zusammen mit dem Zwerchfell oben, den tiefen Bauchmuskeln vorn und den tiefen Rückenmuskeln hinten bildet er eine Art Hülle um deinen Rumpf. Wenn du hustest, hebst oder springst, steigt der Druck in dieser Hülle, und der Beckenboden hält von unten dagegen, meistens bevor du überhaupt daran denkst.

Warum er nachlassen kann

Schwangerschaft und Geburt dehnen den Beckenboden stark. Mit den Jahren und mit den Hormonen der Wechseljahre verändert sich das Gewebe. Schweres Heben, viel Sitzen, ein Husten, der nicht weggeht, oder Übergewicht belasten ihn dauerhaft. Bei Männern kann ein Eingriff an der Prostata die Muskulatur rund um die Harnröhre betreffen.

Dazu kommt etwas, das mit Kraft wenig zu tun hat: Weil man ihn nicht sieht und im Alltag nicht bewusst benutzt, verliert man leicht das Gefühl für ihn. Viele, die zum ersten Mal Beckenbodenübungen machen, spannen eher Po, Bauch oder Oberschenkel an als den Beckenboden selbst, manche pressen sogar nach unten statt nach oben zu ziehen.

Wie ein Magnetfeld einen Muskel bewegt

Ein Muskel zieht sich zusammen, wenn sein Nerv ihm ein elektrisches Signal schickt. Beim klassischen EMS kommt dieses Signal über Elektroden, die auf der Haut kleben: Strom fließt durch die Haut bis zum Nerv.

Der Beckenbodenstuhl arbeitet anders. Im Sitz wird ein Magnetfeld aufgebaut und wieder abgebaut, sehr schnell hintereinander. Ein Magnetfeld, das sich ändert, erzeugt im Gewebe darunter selbst einen schwachen Strom. Es ist dasselbe physikalische Prinzip, nach dem ein Fahrraddynamo funktioniert. Dieser Strom löst am Nerv das Signal aus, und der Muskel kontrahiert.

Für dich heißt das: Das Feld geht durch Kleidung hindurch, es braucht keine Elektroden und keinen Kontakt zur Haut. Deshalb bleibst du angezogen. Dass die Behandlung trotzdem EMS heißt, liegt am Sprachgebrauch: Das Kürzel hat sich für jede Form der Muskelstimulation eingebürgert. Genau genommen ist es elektromagnetische Stimulation.

Was dabei im Muskel passiert

Ein einzelner Impuls lässt den Muskel nur kurz zucken. Kommen die Impulse schnell genug hintereinander, verschmelzen die Zuckungen zu einer gehaltenen Anspannung, so als würdest du selbst fest zukneifen. Das Gerät wechselt solche Phasen mit Pausen ab, in denen der Muskel loslässt.

In einer halben Stunde kommen so erheblich mehr Kontraktionen zusammen, als du in derselben Zeit selbst schaffen würdest. Wie viele genau, hängt von der eingestellten Frequenz ab.

Und der Impuls von außen hält sich nicht an die Reihenfolge, in der du Muskelfasern selbst einschaltest. Willentlich beginnst du mit den kleinen, ausdauernden Fasern und nimmst die kräftigeren erst dazu, wenn es anstrengend wird. Die Stimulation erreicht auch Fasern, die du bewusst kaum ansteuerst.

Gerät oder eigene Übungen?

Beide Wege sprechen den Beckenboden an, und sie arbeiten nicht gegeneinander. Eigene Übungen sind jederzeit möglich, schulen das bewusste Anspannen und genauso wichtig das bewusste Loslassen, und eine Physiotherapeutin kann sie korrigieren. Was sie nicht schaffen, ist die Menge, und du erreichst nur die Fasern, die du willentlich findest.

Das Gerät schafft die Menge, aber es bringt dir keine Koordination bei. Wer beides macht, kommt weiter, und wer unsicher ist, ob er überhaupt richtig anspannt, ist bei einer Beckenboden-Physiotherapie gut aufgehoben, weil die Dinge kann, die ein Stuhl nicht kann.

Was das Training kann und was nicht

Es kann den Beckenboden wiederholt und kräftig arbeiten lassen, dir ein Gefühl dafür geben, wo er sitzt, und dein eigenes Training ergänzen. Und das bekleidet, im Sitzen, ohne dass etwas in den Körper eingeführt wird.

Es kann keine ärztliche Diagnose ersetzen, keine Beschwerden behandeln, keine organischen Ursachen beheben und keine angeleitete Physiotherapie ersetzen. Ein bestimmtes Ergebnis garantiert es auch nicht. Die Studien zur elektromagnetischen Beckenbodenstimulation sind bisher überwiegend klein und teils von Herstellern unterstützt, und deshalb versprechen wir dir nicht mehr, als dein Muskel zeigt.

Für wen es infrage kommt

Infrage kommt es für Frauen und Männer, die ihren Beckenboden gezielt trainieren wollen, besonders wenn das bewusste Anspannen bisher schwerfällt oder du lieber bekleidet trainierst. Nach einer Geburt geht es erst, wenn das Wochenbett vorbei ist, je nach Gerät auch später, und deine Ärztin oder Hebamme nichts dagegen hat. Nach einer Operation im Beckenbereich trainieren wir nur mit ärztlicher Freigabe und als Ergänzung zu dem, was dort geplant ist.

Voraussetzung ist, dass keine ungeklärten akuten Beschwerden bestehen. Was sich wie eine Beschwerde anfühlt, klärst du zuerst ärztlich, bevor du zu uns kommst.

Bekleidete Kundin sitzt während des EMS Beckenbodentrainings auf dem Gerät im SWON Studio in Pforzheim

Dein Termin bei SWON

Ein eigener Raum, und du erzählst nur, so viel du willst.

Du bist in einem eigenen Raum, die Tür ist zu, und keine Frage ist hier peinlich, deine auch nicht. Wir fragen umgekehrt auch genau nach, und wenn etwas zuerst ärztlich abgeklärt gehört, besprechen wir das mit dir, auch wenn dein Termin schon steht.

  1. Vertrauliches Gespräch

    Wir fragen, warum du kommst, und mit Neugier hat das wenig zu tun. Manches gehört ärztlich abgeklärt, bevor wir hier ansetzen, manches spricht ganz gegen die Anwendung. Deshalb stehen dein Ziel, dein gesundheitlicher Hintergrund und mögliche Ausschlussgründe am Anfang.

  2. Taschen leer, Metall weg

    Handy, Schlüssel und Karten bleiben draußen. Am besten trägst du Kleidung ohne große Metallteile. Ausziehen musst du nichts.

  3. Sitzposition

    Du setzt dich angezogen auf den Stuhl. Ob du richtig sitzt, zeigen die ersten Impulse, und wir rücken dich so lange zurecht, bis die Stimulation dort ankommt, wo sie hin soll.

  4. Intensität nach dir

    Wie hoch wir gehen, entscheidet sich in den ersten Minuten auf dem Stuhl, nach dem, was du sagst. Wir fangen niedrig an und steigern in kleinen Schritten, bis es deutlich spürbar ist und noch nicht unangenehm.

  5. Rhythmus planen

    Danach sprechen wir darüber, wie es sich angefühlt hat, und legen bei Bedarf einen Rhythmus fest. Arbeitest du im Schichtdienst oder lässt sich deine Woche selten planen, nimm den nächsten Termin am besten gleich mit.

Genauer erklärt

Wie es sich anfühlt

Wie ein kräftiges, rhythmisches Zusammenziehen von unten, das sich in Wellen wiederholt und dann wieder löst. Manche spüren es bis in Po und Oberschenkel. Beim ersten Mal ist das für fast alle ungewohnt, schmerzhaft soll es aber nicht sein, und wenn es dir unangenehm wird, sag es, dann regeln wir sofort herunter.

Warum Metall und Elektronik draußen bleiben

Ein wechselndes Magnetfeld erzeugt Strom im Gewebe und genauso in Metall. Metall kann sich dabei erwärmen, und elektronische Geräte oder Karten mit Magnetstreifen können Schaden nehmen. Deshalb leeren wir vorher die Taschen. Und deshalb fragen wir so genau nach Implantaten, Metall im Körper und nach deiner Spirale, wenn du eine hast.

Wann wir nicht behandeln

Manchmal verschieben wir nur, manchmal behandeln wir gar nicht oder erst, wenn eine ärztliche Freigabe vorliegt. Verbindlich ist am Ende, was der Hersteller unseres Geräts vorgibt und was deine Anamnese ergibt.

  • Schwangerschaft
  • Herzschrittmacher oder implantierter Defibrillator
  • Andere aktive elektronische Implantate wie Neurostimulatoren oder Medikamentenpumpen
  • Metallimplantate im Becken- oder Hüftbereich
  • Spirale mit Metall, zum Beispiel eine Kupferspirale
  • Herzrhythmusstörungen und andere Herzerkrankungen
  • Epilepsie
  • Tumorerkrankungen
  • Akute Entzündungen, Infekte oder Fieber
  • Kürzlich erfolgte Operationen im Bauch- oder Beckenbereich
  • Akute Thrombose
  • Blutungsneigung
  • Ausgeprägte Senkung von Blase, Gebärmutter oder Darm
  • Ungeklärte Beschwerden im Beckenbereich
Wann der beste Zeitpunkt ist

Geh vor dem Termin noch einmal zur Toilette. Mit voller Blase sitzt es sich auf dem Stuhl nicht entspannt.

Nach einer Geburt warten wir mindestens das Wochenbett ab, je nach Gerät länger, und wir wollen wissen, dass deine Ärztin oder Hebamme einverstanden ist. Nach einem Kaiserschnitt oder einer anderen Operation im Bauch- und Beckenbereich gilt dasselbe, auf den Stuhl kommst du erst mit der Freigabe.

Ruhiger Behandlungsraum nach einer Einheit EMS Beckenbodentraining bei SWON in Pforzheim

Die Wochen danach

Ein Muskel macht keinen Abschluss.

Nach dem ersten Termin zählt Wiederholung, also Reiz, Erholung und wieder Reiz. Für die meisten wird daraus etwas, das nebenher mitläuft und ab und zu aufgefrischt wird, ungefähr wie Aufräumen, wo einmal leider auch nicht reicht.

  1. Direkt danach

    Aufstehen und weiter

    Du stehst auf, und dein Tag geht weiter wie geplant. Manche spüren die Muskulatur noch eine Weile, wie nach dem Sport.

  2. Die ersten Termine

    Den Muskel finden

    Die meisten spüren hier zum ersten Mal bewusst, wo der Beckenboden sitzt und wie er sich ansteuern lässt, und die Kraft kommt erst danach.

  3. Vier bis sechs Wochen

    Muskel braucht Zeit

    So lange dauert es mindestens, bis sich Muskulatur spürbar anpasst. Bei einem Termin alle fünf bis sieben Tage sind das etwa sechs bis acht Sitzungen.

  4. Danach

    Dranbleiben

    Was der Körper nicht braucht, baut er wieder ab, beim Beckenboden genauso wie beim Bizeps. Wie oft du auffrischst, legen wir mit dir fest.

Genauer erklärt

Vor deinem Termin
  • Bequeme Kleidung ohne starke Metallbestandteile tragen
  • Metallische Gegenstände und elektronische Geräte aus den Taschen nehmen
  • Beschwerden, Operationen und Implantate offen angeben
  • Sag uns, ob und welche Spirale du trägst
  • Bei ungeklärten Symptomen zuerst medizinischen Rat einholen
  • Vorher noch einmal zur Toilette gehen
Nach deinem Termin
  • Normale Alltagsaktivitäten sind meist direkt möglich
  • Die eigene Körperwahrnehmung beobachten
  • Bewusste Beckenbodenübungen passend zu deinem Trainingsplan ergänzen
  • Ungewöhnliche Reaktionen mitteilen
Warum eine Serie mehr bringt als ein Termin

Ein Muskel passt sich an Wiederholung an, ein einzelner Reiz reicht dafür nicht. In den ersten Wochen lernt vor allem das Zusammenspiel von Nerv und Muskel dazu: Die Ansteuerung wird besser, du findest den Muskel leichter. Kraft und Muskelmasse folgen langsamer.

Zwischen zwei Terminen braucht der Muskel Erholung, sonst ermüdet er nur. Deshalb liegen die Termine einige Tage auseinander und nicht im Abstand von Stunden. Und deshalb bringt ein Rhythmus, den du durchhältst, mehr als ein voller Monat, nach dem nichts mehr kommt.

Was selten passiert und wann du dich meldest

Ein Gefühl wie nach einem Training gehört dazu, auch ein leichter Muskelkater. Starke Schmerzen, anhaltendes Unwohlsein oder Beschwerden, die neu auftreten, gehören nicht dazu. Die meldest du uns bitte sofort und lässt sie ärztlich abklären, nicht erst beim nächsten Termin.

Was du zu Hause tun kannst

Nutze das Gefühl, das du auf dem Stuhl bekommst. Spann den Beckenboden im Alltag ein paar Mal bewusst an, am besten beim Ausatmen, halte kurz und lass dann genauso bewusst wieder los. Das Loslassen ist dabei genauso wichtig wie das Anspannen.

Wenn du nicht sicher bist, ob du den richtigen Muskel erwischst, lass es dir von einer Physiotherapeutin für Beckenboden zeigen. Worauf du achten kannst, erklären wir dir gern, das Anleiten ist dort aber besser aufgehoben.

Abstrakte Spiegelung einer aufrechten Haltung in einer ruhigen Wasseroberfläche, EMS Beckenbodentraining bei SWON in Pforzheim

Ein Muskel, den man nicht sieht, bleibt trotzdem ein Muskel.

Er lässt sich trainieren wie jeder andere, wir reden nur zuerst in Ruhe darüber.

Diskret vorbereiteter Behandlungsplatz für das EMS Beckenbodentraining im SWON Studio in Pforzheim

Was es kostet

Ein Termin zum Kennenlernen, dann ein Rhythmus.

Beim ersten Termin merkst du, wie sich die Muskelarbeit anfühlt und ob das Training zu deinem Anliegen passt. Über eine Serie reden wir erst danach.

Wenn das Training nicht zu deinem Ziel passt, hörst du das von uns, bevor du eine Serie planst, und genauso deutlich, wenn dein Anliegen zuerst in ärztliche Hände gehört.

Genauer erklärt

Was das Training nicht leistet
  • Es stellt keine Diagnose und ersetzt keine ärztliche Abklärung
  • Es behandelt keine Beschwerden und keine Erkrankungen
  • Es ersetzt keine angeleitete Physiotherapie
  • Es nimmt dir die eigenen Übungen nicht ab
  • Ein bestimmtes Ergebnis garantiert es nicht
Kombinieren mit anderen Anwendungen

Das Beckenbodentraining lässt sich mit der EMS Muskelstimulation für weitere Muskelgruppen verbinden oder mit der Luftdruckmassage SLIMYONIK® AIR zur Entlastung danach. Ob das in einem Termin sinnvoll ist, hängt davon ab, was bei dir im Vordergrund steht, und das klären wir mit dir im Gespräch, ein fertiges Paket verkaufen wir dir dafür nicht.

Warum wir nicht von Kur sprechen

Muskulatur bleibt, solange sie gebraucht wird. Nach einer Serie ist der Beckenboden nicht für immer trainiert, genauso wenig wie nach drei Monaten im Fitnessstudio. Wer dranbleiben will, frischt auf und übt selbst weiter. Wie oft, legen wir mit dir fest, je nachdem, was dein Ziel ist und wie dein Alltag aussieht.

Fragen zum EMS Beckenbodentraining

Auch die, die man am Telefon lieber nicht stellt.

Bleibe ich während der Behandlung angezogen?

Ja, vollständig. Du setzt dich in deiner Alltagskleidung auf den Stuhl. Nur Metall und Elektronik nimmst du vorher aus den Taschen.

Ist das Training nur für Frauen?

Nein. Einen Beckenboden hat jeder Mensch, und der Wunsch, diese Muskulatur gezielt zu trainieren, hängt nicht am Geschlecht.

Hilft das Training gegen Inkontinenz?

Das dürfen und wollen wir dir nicht versprechen. Ungewollter Harnverlust und andere Beschwerden gehören zuerst ärztlich abgeklärt. Wir stellen keine Diagnose und behandeln keine Erkrankungen, bei uns findet Muskeltraining statt. Ist ärztlich alles geklärt und spricht nichts dagegen, kann es eine Begleitung ergänzen, ersetzen soll es sie nicht.

Ist die Anwendung schmerzhaft?

Die Kontraktionen sind deutlich zu spüren, und für die meisten ist das Gefühl beim ersten Mal ungewohnt. Schmerzhaft soll es nicht sein. Die Intensität richtet sich nach dir, und du kannst jederzeit sagen, dass wir herunterregeln sollen.

Wann kann ich nach einer Geburt kommen?

Frühestens nach dem Wochenbett, je nach Gerät auch später, und wenn deine Ärztin oder Hebamme einverstanden ist. Nach einem Kaiserschnitt dauert es meist länger, da zählt vor allem, dass die Narbe gut verheilt ist und die Freigabe vorliegt. Während der Schwangerschaft behandeln wir nicht.

Darf ich nach einer Prostata-Operation kommen?

Nur mit ärztlicher Freigabe und als Ergänzung zu dem, was deine Ärztin, dein Arzt oder deine Physiotherapie mit dir plant. Wir trainieren den Muskel, die Nachsorge bleibt dort.

Ich habe eine Spirale. Geht das trotzdem?

Sag uns, welche du trägst. Eine Spirale mit Metall, zum Beispiel eine Kupferspirale, schließt die Anwendung aus. Bei anderen Modellen prüfen wir die Angaben des Herstellers, bevor wir dich auf den Stuhl setzen.

Wie viele Termine sind sinnvoll?

Eine feste Zahl können wir dir nicht nennen, weil Muskulatur auf Wiederholung reagiert und nicht auf einen einzelnen Termin. Für den Aufbau rechnen wir mit vier bis sechs Wochen bei einem Termin alle fünf bis sieben Tage. Wie es danach weitergeht, besprechen wir, wenn wir wissen, wie du reagierst.

Kann ich danach direkt weiterarbeiten?

In der Regel ja. Du sitzt bekleidet auf einem Stuhl, danach geht der Tag weiter wie geplant.

Was kostet EMS Beckenbodentraining bei SWON?

Ein Termin dauert 30 Minuten und kostet ab 65 €. Planst du eine Serie, besprechen wir Rhythmus und Preis im Gespräch.

Vorher fragen

Am Muskel arbeiten wir gern. Diagnosen stellen wir nicht.

Viele kommen mit einem konkreten Anliegen, und das ist genau der richtige Anfang. Manches davon gehört allerdings zuerst ärztlich abgeklärt, und das besprechen wir mit dir auch dann, wenn dein Termin schon gebucht ist. Wir arbeiten am Muskel, und das ergänzt eine ärztliche oder physiotherapeutische Begleitung, ersetzt sie aber nicht. Wenn du einfach dranbleiben willst, weil du gemerkt hast, dass da etwas nachgelassen hat, dann ist das Training genau dafür gemacht.

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